Pilates, Matcha – und ein ganz neues Körpergefühl
Bar ohne Namen
Entschlossen verweigert sich Savage, der Bar einen Namen zu geben. Stattdessen sind drei klassische Design-Symbole das Logo der Trinkstätte in Dalston: ein gelbes Quadrat, ein rotes Viereck, ein blauer Kreis. Am meisten wurmt den sympathischen Franzosen dabei, dass es kein Gelbes-Dreieck-Emoji gibt. Das erschwert auf komische Weise die Kommunikation. Der Instagram Account lautet: a_bar_with_shapes-for_a_name und anderenorts tauchen die Begriffe ‘Savage Bar’ oder eben ‚Bauhaus Bar‘ auf.
Für den BCB bringt Savage nun sein Barkonzept mit und mixt für uns mit Unterstützung von Russian Standard Vodka an der perfekten Bar dazu.
Warum Frauen heute anders trainieren – und sich dabei besser fühlen denn je
Der Wunsch, sich im Sommer im eigenen Körper wohlzufühlen, ist geblieben. Doch der Weg dorthin hat sich verändert. Statt Crash-Diäten und schweißtreibender Workouts setzen immer mehr Frauen auf Bewegung, die Kraft schenkt, statt Energie zu kosten. Pilates und Matcha stehen exemplarisch für diesen Wandel – und für ein neues Verständnis von Gesundheit, Schönheit und Lebensqualität.
Wer heute ein Pilates-Studio betritt, erlebt eine andere Fitnesswelt als noch vor wenigen Jahren. Statt lauter Musik und schweißtreibender Höchstleistungen bestimmen ruhige Bewegungen, konzentrierte Gesichter und kontrollierte Atmung den Raum. Nach dem Training verschwindet kaum jemand erschöpft. Viele bleiben noch auf einen Matcha, unterhalten sich oder genießen einfach den Moment.
Fitness fühlt sich plötzlich anders an.
Und genau das macht Pilates zu einem der spannendsten Gesundheitstrends unserer Zeit.
Bei vielen Frauen ist der Wunsch im Bikini oder Badeanzug möglichst „gut auszusehen“ geblieben. Der Unterschied ist nur: Der Körper wird heute vermehrt nicht mehr als Baustelle betrachtet, die möglichst schnell verändert werden muss. Immer mehr Frauen wünschen sich stattdessen einen Körper, der sich stark anfühlt, Energie schenkt und sie durch den Alltag trägt – heute genauso wie in zehn oder zwanzig Jahren.
Der klassische Summer Body hat damit ausgedient. An seine Stelle tritt ein neues Körpergefühl.
Stärke beginnt mit Kontrolle
Dass Pilates heute aktueller denn je wirkt, überrascht kaum. Entwickelt wurde die Trainingsmethode bereits vor rund 100 Jahren von Joseph Pilates. Er selbst nannte sie allerdings nicht Pilates, sondern „Contrology“ – die Kunst, Körper und Geist bewusst zu steuern.
Was zunächst streng klingt, wirkt heute erstaunlich modern. Kontrolle bedeutete für Joseph Pilates nie Perfektion oder Verzicht. Gemeint war vielmehr die Fähigkeit, den eigenen Körper wahrzunehmen, Bewegungen bewusst auszuführen und sie mit Atmung und Konzentration zu verbinden. Gerade darin liegt der Unterschied zu vielen klassischen Workouts. Beim Pilates geht es nicht darum, möglichst viele Wiederholungen zu schaffen oder völlig außer Atem zu geraten. Entscheidend ist die Qualität jeder einzelnen Bewegung. Jede Übung entsteht präzise, kontrolliert und mit voller Aufmerksamkeit.
Diese Art zu trainieren verändert nicht nur Muskeln, sondern auch das Körpergefühl. Gerade in einer Zeit, in der viele Frauen zwischen Beruf, Familie, Mental Load und ständiger Erreichbarkeit pendeln, wird diese Verbindung zum eigenen Körper immer wertvoller. Pilates schafft einen seltenen Moment, in dem der Kopf leiser wird und die Aufmerksamkeit zurück zum eigenen Körper wandert. Wir lernen wieder, uns selbst zu spüren – etwas, das im hektischen Alltag oft verloren geht. Dieses bewusste Körpererleben kann helfen, Stress abzubauen und das Nervensystem zu regulieren.
Warum Pilates dem Körper so guttut
Von außen wirkt Pilates oft leicht. Wer jedoch zum ersten Mal auf der Matte ist, merkt schnell, wie anspruchsvoll die fließenden Bewegungen tatsächlich sind. Sie fordern Kraft, Stabilität, Balance und Konzentration zugleich. Trainiert werden dabei nicht nur einzelne Muskeln, sondern funktionelle Muskelketten, wie wir sie auch im Alltag benötigen. Gleichzeitig werden Haltung und Beweglichkeit gestärkt.
Auch die Wissenschaft interessiert sich zunehmend für diesen ganzheitlichen Ansatz. Studien zeigen, dass Pilates Gleichgewicht, Koordination und Körperkontrolle verbessern kann. Jede präzise Bewegung fordert außerdem das Gehirn heraus. Zwischen Nervensystem und Muskulatur entstehen ständig neue Verbindungen – ein Prozess, der als Neuroplastizität bezeichnet wird. Genau deshalb fühlt sich Pilates nicht nur wie Muskeltraining an, sondern wie ein Training für den gesamten Menschen.
Viele Frauen berichten nach einigen Wochen nicht zuerst von einer kleineren Kleidergröße, sondern von einer aufrechteren Haltung, mehr Gelassenheit und einem neuen Selbstvertrauen.
Die sieben Prinzipien des Pilates
Joseph Pilates entwickelte seine Methode auf Basis von sieben Grundprinzipien. Sie machen bis heute den Unterschied zwischen Pilates und einem klassischen Workout.
- Atmung: Jede Bewegung folgt dem Atem und unterstützt Stabilität und Konzentration.
- Konzentration: Aufmerksamkeit macht jede Übung wirkungsvoller.
- Kontrolle: Bewegungen werden bewusst statt automatisch ausgeführt.
- Zentrierung: Alle Kraft entsteht aus der Körpermitte – dem sogenannten Powerhouse.
- Präzision: Qualität ist wichtiger als Quantität.
- Bewegungsfluss: Übungen gehen harmonisch ineinander über und fördern natürliche Bewegungsabläufe.
- Ausrichtung: Eine gute Haltung entlastet Gelenke und sorgt für effiziente Bewegungen.
Diese sieben Prinzipien bilden bis heute das Fundament jeder Pilates-Einheit.
Kleine Routinen statt großer Vorsätze
Pilates passt damit perfekt zu einem Gesundheitstrend, der immer wichtiger wird: Longevity. Dahinter steckt der Wunsch, nicht nur lange zu leben, sondern möglichst lange gesund, beweglich und leistungsfähig zu bleiben.
Dafür braucht es keine extremen Programme. Viel entscheidender sind Gewohnheiten, die sich dauerhaft in den Alltag integrieren lassen.
Schon wenige Minuten Pilates am Morgen können helfen, Haltung, Mobilität und Körpergefühl zu verbessern. Genau deshalb habe ich fünf einfache Übungen zusammengestellt, die sich unkompliziert zu Hause durchführen lassen. Du findest sie auf meinem Instagram-Kanal (Verlinkung).
Warum Matcha so gut dazu passt
Wer sich mit Pilates beschäftigt, begegnet früher oder später fast automatisch auch Matcha. Während Kaffee für viele Menschen den hektischen Start in den Tag begleitet, steht Matcha für einen bewussteren Umgang mit Energie.
Das fein gemahlene Grünteepulver enthält natürliches Koffein und gleichzeitig die Aminosäure L-Theanin. Genau diese Kombination macht Matcha so besonders: Während das Koffein sanft aktiviert, wird L-Theanin mit einer ruhigen, fokussierten Wachheit in Verbindung gebracht. Viele Menschen empfinden die Wirkung deshalb als gleichmäßiger und angenehmer als bei Kaffee – ideal für konzentriertes Arbeiten oder eine Pilates-Einheit.
Summer Glow Iced Matcha Latte
Der perfekte Begleiter nach deiner Pilates-Einheit – cremig, erfrischend und mit sanfter Energie.
Für 1 großes Glas benötigst du:
- 2 g Matcha (ca. 1 TL hochwertiges Matchapulver)
- 60 ml heißes Wasser (ca. 80 °C)
- 200–250 ml Haferdrink, Mandeldrink oder ungesüßte Sojamilch
- eine Handvoll Eiswürfel
So geht's:
Matcha mit dem heißen Wasser klümpchenfrei verrühren oder mit einem Bambusbesen aufschäumen. Ein großes Glas mit Eiswürfeln füllen, die pflanzliche Milch darübergeben und anschließend den Matcha langsam eingießen. Kurz umrühren – fertig ist dein Summer Glow Iced Matcha Latte.
Darüber hinaus liefert Matcha Catechine, natürliche Antioxidantien, die die Hautzellen vor oxidativem Stress schützen können. Gemeinsam mit Vitamin C unterstützt Matcha außerdem die körpereigene Kollagenbildung. Ein einzelnes Lebensmittel sorgt zwar nicht für schöne Haut, doch eine antioxidantienreiche Ernährung kann zu einem frischen Hautbild beitragen. Vielleicht verbinden deshalb so viele Frauen Matcha mit einem natürlichen Glow – denn wer sich im eigenen Körper wohlfühlt, strahlt das oft auch nach außen aus.
Mehr über Matcha, seine Inhaltsstoffe und mein Lieblingsrezept für Matcha-Popcorn findest du übrigens in diesem ausführlichen Artikel.
Mehr als ein Trend
Vielleicht sehen wir deshalb gerade überall Frauen mit Grip Socks an den Füßen und einem Matcha in der Hand. Nicht, weil sie jedem Trend folgen. Sondern weil beides für einen neuen Blick auf Fitness steht.
Der moderne Summer Body entsteht nicht in sechs Wochen und auch nicht durch Verzicht. Er entwickelt sich aus vielen kleinen Entscheidungen: regelmäßige Bewegung, ausreichend Schlaf, gute Ernährung und Routinen, die Körper und Geist langfristig stärken.
Vielleicht ist das die größte Veränderung unserer Zeit: Frauen trainieren heute nicht mehr „gegen“ ihren Körper. Sie trainieren für ein Leben, in dem sie sich in ihrem Körper wohlfühlen. Genau das ist wahrscheinlich der schönste und individuelle Summer Body, den es gibt.
Über die Autorin
Petra Orzech: Ernährungswissenschaftlerin, Autorin, ausgebildete Pilates- und Yogatrainerin. Seit vielen Jahren beschäftigt sie sich mit der Frage, warum Gesundheit heute neu gedacht werden muss – wissenschaftlich fundiert, alltagstauglich und mit einem Blick auf die Trends von morgen.
Ihre Schwerpunkte liegen auf Longevity, Female Health, Ernährung und gesunder Selbstführung. Sie liebt es, aktuelle Entwicklungen aus Wissenschaft, Fitness und Lifestyle miteinander zu verbinden und daraus Impulse zu entwickeln, die Menschen auch langfristig stärken statt nur kurzfristig optimieren. Auf der FIBO ist Petra regelmäßig als Speakerin und Expertin vor Ort. Mehr Inspiration findest du auf ihrer Website und auf Instagram.
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Summer Glow Iced Matcha Latte
Der perfekte Begleiter nach deiner Pilates-Einheit – cremig, erfrischend und mit sanfter Energie.
Für 1 großes Glas benötigst du:
- 2 g Matcha (ca. 1 TL hochwertiges Matchapulver)
- 60 ml heißes Wasser (ca. 80 °C)
- 200–250 ml Haferdrink, Mandeldrink oder ungesüßte Sojamilch
- eine Handvoll Eiswürfel
So geht's:
Matcha mit dem heißen Wasser klümpchenfrei verrühren oder mit einem Bambusbesen aufschäumen. Ein großes Glas mit Eiswürfeln füllen, die pflanzliche Milch darübergeben und anschließend den Matcha langsam eingießen. Kurz umrühren – fertig ist dein Summer Glow Iced Matcha Latte.
Darüber hinaus liefert Matcha Catechine, natürliche Antioxidantien, die die Hautzellen vor oxidativem Stress schützen können. Gemeinsam mit Vitamin C unterstützt Matcha außerdem die körpereigene Kollagenbildung. Ein einzelnes Lebensmittel sorgt zwar nicht für schöne Haut, doch eine antioxidantienreiche Ernährung kann zu einem frischen Hautbild beitragen. Vielleicht verbinden deshalb so viele Frauen Matcha mit einem natürlichen Glow – denn wer sich im eigenen Körper wohlfühlt, strahlt das oft auch nach außen aus.
Mehr über Matcha, seine Inhaltsstoffe und mein Lieblingsrezept für Matcha-Popcorn findest du übrigens in diesem ausführlichen Artikel.
Mehr als ein Trend
Vielleicht sehen wir deshalb gerade überall Frauen mit Grip Socks an den Füßen und einem Matcha in der Hand. Nicht, weil sie jedem Trend folgen. Sondern weil beides für einen neuen Blick auf Fitness steht.
Der moderne Summer Body entsteht nicht in sechs Wochen und auch nicht durch Verzicht. Er entwickelt sich aus vielen kleinen Entscheidungen: regelmäßige Bewegung, ausreichend Schlaf, gute Ernährung und Routinen, die Körper und Geist langfristig stärken.
Vielleicht ist das die größte Veränderung unserer Zeit: Frauen trainieren heute nicht mehr „gegen“ ihren Körper. Sie trainieren für ein Leben, in dem sie sich in ihrem Körper wohlfühlen. Genau das ist wahrscheinlich der schönste und individuelle Summer Body, den es gibt.
Über die Autorin
Petra Orzech: Ernährungswissenschaftlerin, Autorin, ausgebildete Pilates- und Yogatrainerin. Seit vielen Jahren beschäftigt sie sich mit der Frage, warum Gesundheit heute neu gedacht werden muss – wissenschaftlich fundiert, alltagstauglich und mit einem Blick auf die Trends von morgen.
Ihre Schwerpunkte liegen auf Longevity, Female Health, Ernährung und gesunder Selbstführung. Sie liebt es, aktuelle Entwicklungen aus Wissenschaft, Fitness und Lifestyle miteinander zu verbinden und daraus Impulse zu entwickeln, die Menschen auch langfristig stärken statt nur kurzfristig optimieren. Auf der FIBO ist Petra regelmäßig als Speakerin und Expertin vor Ort. Mehr Inspiration findest du auf ihrer Website und auf Instagram.
