Die richtige Sportkleidung für dein Training
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Bar ohne Namen
Entschlossen verweigert sich Savage, der Bar einen Namen zu geben. Stattdessen sind drei klassische Design-Symbole das Logo der Trinkstätte in Dalston: ein gelbes Quadrat, ein rotes Viereck, ein blauer Kreis. Am meisten wurmt den sympathischen Franzosen dabei, dass es kein Gelbes-Dreieck-Emoji gibt. Das erschwert auf komische Weise die Kommunikation. Der Instagram Account lautet: a_bar_with_shapes-for_a_name und anderenorts tauchen die Begriffe ‘Savage Bar’ oder eben ‚Bauhaus Bar‘ auf.
Für den BCB bringt Savage nun sein Barkonzept mit und mixt für uns mit Unterstützung von Russian Standard Vodka an der perfekten Bar dazu.
Die meisten Sportler wissen es mittlerweile: Das eigene Outfit hat nicht nur Einfluss auf die Gesundheit und Leistung beim Training, sondern kann auch zur Motivation beitragen. Dementsprechend prognostiziert die McKinsey Studie Sporting Goods 2022 bis ins Jahr 2025 ein Marktwachstum von jährlich acht bis zehn Prozent am weltweiten Sportbekleidungsmarkt. Wir haben zusammengefasst, worauf du beim Kauf deiner Sportkleidung achten solltest.
Schuhe: mit oder ohne Dämpfung?
Kein Kleidungsstück wird bei Läufern so stark diskutiert wie die Schuhe. Tatsächlich kann beim Joggen das bis zu dreifache Körpergewicht auf den Fuß einwirken. Eine gute Dämpfung im Schuh federt den Aufprall ab, schont die Gelenke, fühlt sich angenehmer an und ist insbesondere für Laufanfänger wichtig. Wer etwa mit einer Fußfehlstellung joggen will, kann noch einen Schritt weitergehen und zu Stabilschuhen greifen. Deren Sohlen lassen sich weniger leicht verbiegen und bieten zusätzlichen Halt.
Im Gegensatz zu Stabilschuhen sind spezielle Barfußlaufschuhe besonders biegsam und dämpfen je nach Modell kaum. Das ist zwar im Grunde natürlich, gewöhnt sind es die meisten von uns jedoch nicht. Barfußlaufschuhe können dafür geeignet sein, die Muskulatur in den Füßen und Beinen zu stärken und die Lauftechnik zu verbessern. So zwingen sie die Läufer, mit dem Fußballen aufzukommen. Wer über die nötige Stützmuskulatur verfügt, kann davon profitieren. Wer bisher Dämpfungsschuhe gewöhnt ist und wechseln will, sollte jedoch langsam und vorsichtig vorgehen, um Verletzungen zu vermeiden.
Barfußschuhe werden auch beim Krafttraining im Fitnessstudio eingesetzt, weil sie einen guten Bodenkontakt und festen Stand bieten. Bodybuilder trainieren daher in Schuhen ohne Dämpfung. Damit erzielen sie einen guten Bodenkontakt und festen Stand insbesondere für das Training mit freien Gewichten. Zum Gewichtheben können Squat-Schuhe mit Fersenkeil geeignet sein. Durch den kleinen Absatz an der Ferse verleihen sie bei Kniebeugen mehr Stabilität. Andere Athleten verzichten auf den Keil und schwören etwa auf Chucks.
Gewaltige Unterschiede bestehen übrigens auch zwischen Frauen- und Männerschuhen – und die liegen nicht vor allem im Design und der Größe. Frauenfüße haben grundsätzlich eine andere Form, Flexibilität und ein anderes Volumen als Männerfüße. So macht es Sinn, Schuhe speziell für Männer und Frauen anzubieten. Auch, dass Frauen durchschnittlich leichter sind und sich im Körperbau und damit letztlich auch der Motorik beim Laufen von Männern tatsächlich unterscheiden, muss unter anderem bei der Dämpfung berücksichtigt werden. Letztendlich sind es oft individuelle Besonderheiten, die den letzten Ausschlag für den passenden Schuh geben. Eine gute Beratung ist daher bei Schuhen für jeden Sport wichtig.
Sport-BHs: mehr Halt für Komfort, Gesundheit und Leistung
Wichtig ist auch ein passender Sport-BH. Beim Joggen bewegt sich die weibliche Brust nicht nur um mehrere Zentimeter nach oben und unten, sondern auch seitlich. Wer sie so ihren eigenen Marathon laufen lässt, kann auf Dauer bewirken, dass das Bindegewebe erschlafft – auch bei kleineren Brüsten. Bei größeren Brüsten kann Joggen ohne speziellen Sport-BH für Läufer (Run-Bra) unter anderem zu Rückenschmerzen führen. Run-Bras sind darauf ausgerichtet, die Brüste zu stützen und damit vor den Kräften durch den regelmäßigen Aufprall auf dem Untergrund zu schützen.
Auch im Studio sollten Frauen einen Sport-BH tragen – und das nicht nur wegen des Aufwärmens auf dem Laufband. Zwar bewegen sich beim Krafttraining die Brüste weniger als beim Joggen, doch auch das Material eines „normalen“ BHs ist für Sport nicht optimal, weil es in der Regel keine atmungsaktiven Eigenschaften hat. Schweiß wird so nicht nach außen abtransportiert, sondern bleibt nass am Körper kleben. Die Nähte von Alltags-BHs können beim intensiven Sport außerdem reiben und Druckstellen verursachen.
Shirts, Shorts & Co: guter Sitz und viel Bewegungsfreiheit
Für Shirts und Shorts oder lange Sporthosen gilt: Alles muss sitzen. Für jede Sportart, bei der man viel schwitzt, heißt das: Damit die Sportkleidung mit den gewünschten Eigenschaften unterstützen kann (zum Beispiel Schweiß nach außen abgibt), darf sie nicht zu locker fallen – andererseits natürlich auch nicht zu eng sein, damit nichts kneift oder die Bewegungsfreiheit und damit den Spaß einschränkt.
Ob du lieber zu langen Sporthosen oder Shorts greifst, ist beim Joggen im Freien häufig eine Frage der Jahreszeit. Die Laufkleidung passt in Hinblick auf die Wärme, wenn dir bei den ersten Schritten noch ein bisschen kalt ist. Nach dem Aufwärmen sollte es dann angenehm und nicht zu warm sein. Im Fitnessstudio reichen je nach Temperatur meist Shorts und T-Shirt. Aber auch lange Sporthosen sind zum Kraft- oder Lauftraining geeignet. Entscheidend ist vor allem, worin du dich wohl fühlst.
Materialien: Mit diesen Eigenschaften hilft das Outfit beim Sport
Angenehm zu tragen, dehnbar, leicht und atmungsaktiv: Sportbekleidung kann einiges bieten. Atmungsaktiv bedeutet, dass Schweiß nach außen abgegeben und eine Unterkühlung verhindert wird. Das ist beispielsweise bei Polyester- und Polyamid-Materialien der Fall.
Weniger geeignet ist dafür Baumwolle. Diese saugt den Schweiß wie ein Schwamm auf, sodass die Feuchtigkeit an der Haut klebt. Verschiedene Hersteller haben dafür jedoch Lösungen gefunden: Mit bestimmten Technologien kann das angenehme Hautgefühl von Baumwolle mit den Eigenschaften atmungsaktiver Funktionskleidung verbunden werden. Bodybuilding-Einsteiger greifen für T-Shirts und Shorts häufig auf einen solchen Mix zurück. Mit Kompressionsbekleidung, etwa einem Kompressions-T-Shirt fürs Armmuskeltraining, unterstützen erfahrenere Athleten die Blutzirkulation und die rasche Regeneration der Muskeln. Die Kleidung liegt an wie eine zweite Haut und sollte natürlich ebenfalls atmungsaktiv sein.
Wer zur jetzigen Jahreszeit draußen läuft, schätzt je nach Region außerdem wärmeisolierende Eigenschaften. Dafür bieten sich Polyester- und Polyamid-Kunstfasern an, die kleine Luftpolster im Gewebe bilden können. Sie sind noch dazu wind-, schmutz- und wasserabweisend. Und falls sie doch einmal richtig nass werden, trocknen sie rasch.
Die imprägnierenden und schmutzabweisenden Eigenschaften in Sport- und Outdoor-Funktionskleidung sind jedoch nicht selten auf sogenannte Per- und polyfluorierte Chemikalien (PFC) zurückzuführen. Einige davon können nach Aussage der Umweltbundesamts die Fortpflanzung schädigen und Krebs verursachen. Freigesetzt werden sie etwa beim Tragen von Kleidung, in der sie enthalten sind. Das Umweltbundesamt bietet mit der kostenlosen App Scan4Chem für Android und iOS die Möglichkeit, über den Barcode eines Produkts automatisch beim Hersteller nachzufragen, ob und ggf. welche besonders besorgniserregenden Stoffe enthalten sind. Die Hersteller sind auskunftspflichtig, es lohnt sich also anzufragen. Einige haben sich auch bereits dazu verpflichtet, auf PFC komplett zu verzichten.
Weil Sportkleidung besonders oft gewaschen werden muss, sollte sie unabhängig von der Sportart robust sein. So hält sie länger, was nicht zuletzt aufs Nachhaltigkeitskonto einzahlt. Ein vielfältiges Angebot an Sportkleidung für dein Training findest du auch auf der FIBO. Unsere Aussteller im Fashion-Bereich findest du hier.

